Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla

Kurzer Abriss zur Schulgeschichte in Ruhla


Eine genauere Abhandlung zu diesem Thema finden Sie in unserem Archiv. Außerdem können Sie über Kontakt oder direkt an unserer Schule die Festschrift "50 Jahre Abitur in Ruhla" aus dem Jahre 2006 erwerben, mit ausführlichen Informationen, Klassenlisten und vielen Bildern.

Die erste Schule wird in Ruhla 1590 eingerichtet. Dabei handelt es sich um eine kirchliche Knaben- und Mägdleinschule. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gab es dann die verschiedensten schulischen Einrichtungen unter kirchlicher, privater oder staatlicher Trägerschaft.

              

Das so genannte Forsthaus ist das ältere der beiden Schulgebäude des Gymnasiums Ruhla. Seine Geschichte beginnt 1661. In diesem Jahr wurde es als Unterkunft für Forstknechte errichtet. Danach diente es viele Jahre als Gasthaus für Kurgäste und wurde Ende der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts zum Kur- und Badehaus ausgebaut. Zu dieser Zeit weilte auch Johann Wolfgang Goethe drei Wochen in diesem Gebäude. Nachdem die Zahl der Bade- und Kurgäste Anfang des 19. Jahrhunderts stark zurück gegangen war, musste die Stadt Ruhla ihren Status als „Bad Ruhla“ aufgeben und das Forsthaus wurde für schulische Zwecke genutzt. 1805 errichtete Oberförster Gottlob König eine Meisterschule ein, die später zur Forstlehranstalt erweitert wurde und in ganz Deutschland einen guten Ruf genoss. 1830 zog die Forstlehranstalt nach Eisenach um und das Forsthaus diente in den nächsten Jahren als Industrieschule, als „Hotel Forsthaus“ und von 1913 bis 1945 als Realschule. 1945 erhielt das Gebäude den Namen „Theodor Neubauer “ und ab 1952 begann man mit der Abiturausbildung vorwiegend in diesem Gebäude. Die ersten Abiturzeugnisse konnten 1956 überreicht werden. 1964 erfolgte die Trennung von der Ernst-Thälmann- Schule ( heute Gebäude I) und die EOS (Erweiterte Oberschule) „Theodor Neubauer“ bestand im Forsthaus bis 1991. Seit 1991 ist das Forsthaus Teil des Gymnasiums "Albert Schweitzer" in Ruhla und wurde seither umfangreich saniert und verschönert.

       

1913/14 wurde die Schule „An der Allee“ gebaut, das heutige Gebäude I des Albert- Schweitzer-Gymnasiums in Ruhla. Diese Gebäude wurde bis 1945 als Volksschule genutzt. 1945 erhielt die Schule den Namen „Ernst Thälmann“ und war bis 1991 allgemeinbildende, zehnklassige Polytechnische Oberschule (POS) für Kinder der Klassen 1 bis 10. 1991 wurde das Gebäude zum Hauptgebäude des Gymnasiums Ruhla und ist seither umfangreich saniert worden.