Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla

Leserbrief an die TA zum Thema CAS – Taschenrechner in Beantwortung eines Leserbriefes von Schülern des ASG Sömmerda


Sehr geehrte Schüler der Klassenstufe 11 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda, auch wir, die Schüler der Klassenstufe 11 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Ruhla benutzen seit der Klasse 9 einen solchen Taschenrechner. Natürlich wird zunächst Kritik von solchen Leuten laut, die noch nicht versucht haben die Aufgaben der Mathebücher ohne ihn zu lösen. Manche Aufgaben mögen mit simplem Kopfrechnen zu lösen sein, manche sind ohne Rechner allerdings eine sehr zeitaufwendige Herausforderung. In diesem Zusammenhang hilft der Taschenrechner sehr viel schneller mit dem Lehrplan voranzukommen, da eine Übungsstunde mit Rechner wohl vier bis fünf Stunden ohne ihn beanspruchen würde. Jedoch ist unübersehbar, dass sich manche Schüler so derart auf den Taschenrechner verlassen, dass sie ohne ihn selbst einfachste Aufgaben nicht mehr lösen können. Und ein rechnerloser Test ist noch kein Beweis dafür, dass man tatsächlich gut ohne Rechner klarkommt. Er mag für das Kontrollieren der Ergebnisse gut zu gebrauchen sein, dennoch verleitet er dazu, statt Tinte auf das Papier zu bringen, einfach eben alles schnell einzugeben und lösen zu lassen.
Alles Neue hat seine Vor- und Nachteile, jedoch sehen auch wir nicht ein, warum wir unseren Taschenrechner nicht benutzen sollten, da er die Chance bietet, auch mit komplexeren Aufgaben schneller voranzukommen und diese zum Teil besser zu verstehen.
Uns würde nun interessieren, warum der Rechner von den Professoren der Universitäten und Fachhochschulen abgelehnt wird. Es wäre sehr freundlich, wenn ein Professor einer technischen Universität dazu Stellung nehmen würde.

Max Preihs
Christian Stenzel
Albert-Schweitzer-Gymnasium-Ruhla
Klasse 11